bionicbalance

Gesundheit und Lebensqualität erhalten

Mehr Wissen um Elektrosmog

| Keine Kommentare

Strommast-EletrosmogMit einem speziellen Mess-System sollen elektromagnetische Strahlen und mögliche Krankheitsbilder erforscht werden.

Seit zehn Jahren forscht die Salzburger Ärztin Elisabeth Plank an der Thematik und betreibt das Institut i-bmr. Entstanden ist ein Mess-Verfahren, das elektromagnetische Strahlen in Hoch- und auch Niederfrequenzbereichen erfasst. „Unsere Arbeit zeigt: Die selbst gemachten Störungen überwiegen äußere Einflüsse wie Handy- oder Strommasten. Sie können auf Dauer mehr Auswirkungen durch Elektrosmog haben als kurzfristige, höhere Belastung. Anders als üblich wird auch nicht-thermische Strahlung gemessen und bewertet. Diese geht etwa von jedem elektrischen Gerät oder Stromleitung aus.“

Das Handy liegt griffbereit neben dem Bett, unter dem ein Verteilerstecker für den Flat-Screen platziert wurde, und WLan ermöglicht überall kabelfreies Internet – auch im Schlafbereich. Oder im Büro. Diese schöne neue Technikwelt bereitet uns Elektrosmog.Doch viele klagen heutzutage ebenso über diffuse Beschwerden oder Schlafsstörungen. Univ.-Prof. Wilhelm Mosgöller, MedUni Wien: „Wir wissen, dass elektromagnetische Felder niedriger Stärke negative biologische Folgen, also Krankheitsbilder, hervorrufen können.“ Manche Menschen sind sensibler für elektromagnetische Strahlen als andere.Die Daten werden bei Messungen im Haushalt der Betroffenen gesammelt.werden mit einer biologischen Messung von EKG und Stresshormonkonzentration kombiniert. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie (200 Teilnehmer) nach „Jeder Konsument kauft viele Geräte und bisher hat niemand untersucht, ob und wie sich das Zusammenwirken vieler Emissionsquellen an einem Ort auswirkt.“ Das sei ein Problem: Wissenschaftlich bewiesen ist das allerdings nicht.“Mit einer breit angelegten Studie (ca. 200 Teilnehmer) nach wissenschaftlichen Studiendesign (randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert) sollen nun erstmals physikalische und biologische Aspekte untersucht werden. „Viele haben Angst vor Elektrosmog. Aber Beschwerden wie Kopfweh oder Schlafstörungen können viele Ursachen haben“, erklärt Elisabeth Plank, die Ärztin und wissenschaftliche Leiterin. „Die Studie soll genau zeigen, ob elektromagnetische Einflüsse tatsächlich Auswirkungen auf unseren Biorhythmus haben.“

Plank: „Mit dem Wissen um Auswirkungen kann der Schlaf- oder Arbeitsplatz optimiert werden. Oft reicht schon ein Parameter, um auch nicht veränderbare Störfelder besser zu vertragen.“

Quelle: www.kurier.at

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Chaptcha: *