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Was ist Elektrosmog?

Die Umweltverschmutzung durch technische Felder und Strahlung wird durch den Begriff Elektrosmog bezeichnet. Sie geht von elektrischen Leitungen, Geräten, Sendern, elektrisch geladenen Oberflächen und magnetisierten Materialien aus. Der Begriff Elektrosmog ist ein Kunstwort, welches sich aus den Wortteilen „Elektro“, als Bezug auf den Verursacher und „Smoke“ aus dem englischen Wort für Rauch und „Fog“ aus dem englischen Wort für Nebel zusammensetzt.

Auf diesen Seiten werden folgende fünf Bereiche des Elektrosmogs unterschieden, dargestellt und in enger Anlehnung an den Standard der baubiologischen Messtechnik (SBM-2008) bewertet.

Elektrische Wechselfelder

Magnetische Wechselfelder

Elektromagnetische Strahlung

Elektrische Gleichfelder

Magnetische Gleichfelder

Kann Elektrosmog den Körper beeinflussen?

Die Entwicklung der biologischen Artenvielfalt und des Lebens hat sich vor dem Hintergrund einer natürlichen elektromagnetischen Strahlung vollzogen und wurde durch sie entscheidend beeinflusst. Zellen Gewebe und Organe in unserem Körper verständigen sich nicht nur über chemische Botenstoffe, wie sie die klassische Medizin und Biologie darstellt, sondern grundsätzlich auch über elektrische Signale. Die Herzspannungskurven im EKG und die Gehirnspannungskurven im EEG sind hierbei die bekanntesten Beispiele.

Mit der Wiedereinführung der Elektrizität und des Magnetismus in die moderne Wissenschaft vom Leben und in die Medizin wird deutlich, wie sehr das Leben vom natürlichen elektromagnetischen Umfeld der Erde abhängt. Und es macht deutlich, wie sehr die künstlichen elektromagnetischen Felder, die nun die natürlich vorhandenen Felder um teils riesige Größenordnungen überlagern, das Leben nun unkontrolliert beeinflussen. Es kann nicht mehr bestritten werden, dass Elektrosmog unter anderem das vegetative und zentrale Nervensystem, Hormone, Chromosomen und Zellen beeinflusst und damit stören kann. Eine zu starke und zu lange Elektrosmogbelastung kann darüber hinaus zu verschiedenen, teils schweren Krankheiten führen.

Kann Elektrosmog den Körper beeinflussen?

Evolutionär bedingt hatte die Natur keinen Anlass für die Wahrnehmung elektromagnetischer Felder beim Menschen ein eigenes Sinnesorgan zu entwickeln. Aber: „In Deutschland reagieren laut einer Erhebung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) aus dem Jahr 2006 etwa 6% der Bevölkerung mit Krankheitssymptomen auf hochfrequente Strahlung, Tendenz steigend.“ (TAZ vom 07.01.2009). 6% Strahlengeschädigte, das bedeutet etwa 5 Millionen Menschen allein in Deutschland. Zu einem ähnlichem Ergebnis kommt eine im Auftrag des BfS durchgeführte Münchener Studie zu Kindern und Jugendlichen: Sie berichtet von 9% der Minderjährigen, die sich von der Strahlung beeinträchtigt fühlen, das sind bei 12 Millionen Minderjährigen in Deutschland 1.080.000 Kinder. Eine 2002 in Salzburg durchgeführte Studie zeigte, dass sogar 19% der Menschen Elektrosmog wahrnehmen können.

Die wahrscheinlichste Ursache ist die in den letzten Jahren steigende Belastung im Kilohertz-Bereich (z.B. Monitore, Notebooks, Energiesparlampen, elektronische Geräte) und im oberen Megahertz-Bereich (z.B. Handys, Mobilfunksendeanlagen, Schnurlostelefone, WLAN). Immer mehr Menschen reagieren auf Elektrosmog mit teils erheblichen Störungen des Wohlbefindens. Elektrosensibilität kann je nach Schweregrad zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität und der Arbeitsleistung führen und zwingt immer öfter Menschen zur Aufgabe ihres Arbeitsplatzes und/oder zur Flucht aus ihrer eigenen Wohnung.

Elektrosmogreduktion – eine win-win-Situation

Bei einer Reduzierung des allgegenwärtigen Elektrosmogs kann es nur Gewinner geben:

  • Es ist leichter, gesund zu bleiben
  • Menschen erhalten ihre Vitalität zurück
  • Eine erhöhte Vitalität bedeutet auch leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter
  • Das Gesundheitssystem wird mittel- und langfristig deutlich entlastet
  • Die Entwicklung und Verbreitung neuer unbedenklicher Technologien und Produkte festigt den Standort und bedeutet Aufträge in der Entwicklung, in der Industrie, im Gewerbe und im Dienstleistungssektor.

Ziel sollte sein, das Auftreten der Elektrosensibilität durch vorbeugende Maßnahmen zu verhindern. Eine Elektrosensibilität sollte zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erkannt werden. Einer weiteren möglichen Verschlimmerung des Beschwerdebildes kann durch Elektrosmogsanierung des Lebensumfeldes und Änderung des Verhaltens begegnet werden.

Diese Zusammenstellung soll ein Anstoß für Überlegungen zur Reduktion und Vermeidung von Elektrosmog in Ihrem persönlichen Lebensumfeld sein. Ein besonderes Augenmerk sollte hierbei auf den Schlafplatz gelegt werden, darüberhinaus sind Plätze, an denen Sie sich länger aufhalten und das direkte Arbeitsumfeld von besonderem Interesse.

Für eine verlässliche Elektrosmogreduktion ist es notwendig, sich mit dem Thema vertieft auseinander zu setzen, Erfahrungen auszutauschen und Experten wie z.B. geprüfte baubiologische Messtechniker (IBN) zu Rate zu ziehen.

Viele Quellen von Elektrosmog sind auch ohne aufwendige Messtechnik erkennbar und können so vermieden und reduziert werden.

Eine gute Investition in Ihre Gesundheit, sowohl als Prävention aber auch zur Unterstützung bei der Gesundung, ist eine professionelle Messung der persönlichen Elektrosmogsituation. Lassen Sie elektrische und magnetische Felder sowie elektromagnetische Strahlung am Schlafplatz, im Wohnumfeld und/oder am Arbeitsplatz professionell messen und analysieren.

Seien Sie vorsichtig bei Personen oder Organisationen, die Ihnen z.B. über Werbeaktionen oder Telefonanrufe Messungen anbieten und / oder Abschirmaufkleber, Amulette, Decken und Döschen oder ähnliches verkaufen möchten.

Alle Untersuchungsergebnisse müssen grundsätzlich in schriftlicher und laien-verständlicher Form vorgelegt werden.

Quelle: http://www.elektrosmog.diagnose-funk.org

Schlafplatz- & Wohnraumberatung

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